Die Haut als therapeutisches & Bindungs-Organ

Möchtest du endlich wissenschaftlich und doch leicht verständlich erklären können, warum Berührung so heilsam ist? Warum PEP ®, Havening, EFT, Massage oder andere Methoden, die die Haut als therapeutisches Organ nutzen, wissenschaftlich sind? Oder die Biologie frühkindlicher Bindung durch Beziehung noch tiefer verstehen? Die Polyvagal-Theorie noch ein Stück tiefer begreifen?

Dann bist du hier genau richtig.

Gemeinsam mit Antonia Pfeiffer laden wir dich zu ihrem neuen Kurs ein. Es geht um die Haut als therapeutisches und bindungsförderndes Organ. Diese nutzen wir Menschen in Heilberufen seit mindestens 5000 Jahren – zum Beispiel durch Handauflegen, Akupressur, Massage, Shiatsu. In diesem Kurs geht es um die Frage, warum das so sinnvoll und tatsächlich – äußerst wissenschaftlich ist! Die (neuro-)wissenschaftliche Antwort hierfür ist erstaunlich jung. Denn über Jahrzehnte beschäftigte sich die Wissenschaft nur mit den Rezeptoren in der Haut, die für aktives Ertasten der Außenwelt zuständig sind. Der beruhigende Einfluss der empfangenden Berührung von anderen auf unser Nervensystem wurde erst spät erforscht. Mit der Wissenschaft über empfangender Berührung und deren Bedeutung für Bindung, neuronale Entwicklung von Babies, Emotions- und Schmerzregulation beschäftigen wir uns in dem ersten theoretischen Abend zur Haut.
Gut zu wissen: Für diesen Kurs sind Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer beantragt!

Die Schwerpunkte des ersten Abends (4.2.) sind:

  • Neurowissenschaft zur Haut als therapeutisches Organ

  • Welche Rolle spielt Berührung für die frühkindliche Bindung?

  • Wie können wir die Polyvagal-Theorie mit dem Wissen über die Neurowissenschaft der Berührung ergänzen und noch einen Schritt tiefer verstehen?

  • Warum macht es Sinn in der Psychotherapie die Haut zur Emotionsregulation zu nutzen, wie wir es zum Beispiel bei PEP ®, Klopftechniken und Havening tun?

Zuletzt machen wir einen kleinen Abstecher zum neuronalen “Bruder” des Vagus- Nervs: dem Trigeminus Nerv. Also dem Nerv, der die Information aus der Gesichtshaut zum Hirnstamm weiterleitet. Eine elektrische Trigeminus-Stimulation wird seit einigen Jahren als Alternative zur Vagus-Stimulation für verschiedenste Krankheitsbilder erforscht. Die Forschung ist spannend und lädt ein auch diesen Nerv in die Alltagsroutine zu integrieren.

Das erwartet dich am Praxisabend am 11.2.

Am Praxis Abend geht es um die Frage, wie wir das Wissen aus Abend 1 in den Alltag integrieren können. Es geht um praktische Übungen rund um die Haut! Wir werden Übungen für die Lymphe, Klopfen und Gesichtsyoga ganz live praktizieren. Also gerne ohne Make-Up kommen und Gesichtsöl (es geht auch einfaches Olivenöl, Sesamöl, Hautöl) mitbringen und zwei Löffel (Größe egal) mitbringen.

Was dich im Kurs erwartet

Antonia gibt dir einen kleinen Einblick


  • Zweiteilige Seminarreihe:

    Theorieabend & Praxisabend – wissenschaftlich fundiert und praxisnah

  • Live dabei oder flexibel ansehen:

    Teilnahme live möglich, zusätzlich steht die Aufzeichnung 1 Jahr zur Verfügung

  • Polyvagal-informiert:

    Neurowissenschaftliche Grundlagen zur Haut- und Gesichtsstimulation verständlich eingeordnet

Dr. Antonia Pfeiffer

Dr Antonia Pfeiffer ist Ärztin und Wissenschaftlerin. Als Ärztin arbeitet sie mit körperorientierten Therapieverfahren in eigener Praxis, vornehmlich mit der Methode PEP. Als Wissenschaftlerin forscht sie im Insula-Institut Hannover zu körperorientierter Emotionsregulation, emotionalen Erinnerungen und neurowissenschaftlichen Wirkhypothesen integrativer Traumatherapien. Ihr Buch „Emotionale Erinnerungen – Klopfen als Schlüssel für Lösungen“ ist 2022 im Carl-Auer-Verlag erschienen. Der zentrale Inhalt Ihrer Arbeit ist es wissenschaftliche Erkenntnisse in eine lebendige, verständliche und liebevolle Sprache zu übersetzen, so dass Therapeuten und Klienten von diesen Erkenntnissen profitieren.

Die Haut als therapeutisches & Bindungs-Organ

Jetzt zur zweiteiligen Online-Seminarreihe mit Antonia Pfeiffer anmelden. Der Frühbucherpreis von 69 € gilt bis einschließlich 21.01. (regulär: 89 €)